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Die Brennnessel

Zusammen sind wir stärker

 

Die scharfe Brennnessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren sehr heftig brennenden Eigenschaften macht...

 

 

 

29.06.2004

  

Ungarische Forscher ermitteln den Zusammenhang zwischen der Online-Zeit des Handys und der Spermien-Qualität.                  

Die männliche Zeugungsfähigkeit nimmt ab, wenn Mobiltelefone täglich am Körper getragen werden.

In einer Studie der ungarischen Universität Szeged wurde herausgefunden, dass die Anzahl der lebendigen Spermien um ein Drittel    zurückgeht. Dies wurde am 29. Juni 2004 auf dem Kongress der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Berlin vorgestellt.  Die verbliebenen Samenzellen sind in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, was verhindert, dass sie die weibliche Eizelle rechtzeitig erreichen.

451 Männer haben die Forscher 13 Monate lang untersucht, 221 von diesen nutzten ihr Mobiltelefon täglich. Je länger die Versuchspersonen die Handys eingeschaltet mit sich herumtrugen, desto stärker war der Schaden. Auch die Dauer der Gespräche hatte eine negative Wirkung auf Qualität des Spermas...

mehr in BM, 29     *****

Die Große Brennnessel

Große Brennnessel (Urtica dioica)

Systematik

Überordnung: Urticanae

Ordnung: Urticales

Familie: Brennnesselgewächse (Urticaceae)

Tribus: Urticeae

Gattung: Brennnesseln (Urtica)

Art: Große Brennnessel     (U.dioica)

 

Die Kleine Brennnessel

Kleine Brennnessel (Urtica urens)

Systematik

Überordnung: Urticanae

Ordnung: Urticales

Familie: Brennnesselgewächse(Urticaceae)

Tribus: Urticeae

Gattung: Brennnesseln (Urtica)

Art: Kleine.Brennnessel(U.urens)

 

Die Kleine Brennnessel (Urtica urens) ist eine Art der Brennnesseln (Urtica), die nicht größer als 60 cm wird. Sie ist wie die große Brennnessel (Urtica dioica), die Sumpfbrennnessel (Urtica kioviénsis) oder die eingeschleppte Pillenbrennnessel (Urtica pilulifera) ein Kosmopolit und wächst fast überall. Sie hat Brennhaare, die bei Berührung eine Art "Säurepunsch" entleeren. Sie blüht von Mai bis November, in südlicheren Gefilden das ganze Jahr. Die kleine Brennnessel ist einhäusig und kann sich auch durch ihre eigenen Wurzelstöcke gut vermehren. Sie wird immer noch als Heilmittel gegen beispielsweise Haarausfall, Diabetes, Demineralisierung u. a. angewandt.

hier brennt es ...

  Die Brennnessel ist eine alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten Kräutern in unseren Breiten. Die Ursache für die brennenden Schmerzen und juckenden Quaddeln ist die Ameisensäure. Daher wird sie auch gerne gemieden, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte. Diesen Ehrenplatz holt sie sich aber meistens schon selber, weil sie sehr ausdauernd und anspruchslos ist und fast überall wächst, wo man sie wachsen lässt.

 

                Die Brennhaare                             

 

Fotos W. Edel, LK-Bio

Die Brennhaare weisen an der Spitze eine winzige Nadel auf, die bei Berührung abbricht. Die Kanten durchdringen die Haut des Berührenden ohne weiteres und sogleich fließen Ameisensäure, Histamin, Serotonin, Acetycholin und eine weiter nicht identifizierte Substanz, die sich in einem Behälter am Grunde des Haares befinden und brennende Schmerzen verursachen, in die "Wunde". Weidetiere halten daher stets einen respektvollen Abstand zu der Pflanze.

Spitzentypen

 

Colchicum autumnale

fotografiert in Südtirol, Herbst 2004, bei unseren
beliebten Klassenfahrtzielen in Radein am Weißhorn

Für unsere "Genetiker"

Der Naturstoff Colchicin ist ein starkes Mitosegift, denn er verhindert die Ausbildung des mikrotubulären Systems und des Spindelapparates der Zellen im Verlauf der Zellteilung. Das Alkaloid "fixiert" damit die Zellteilung in der Metaphase, was in der Zytodiagnostik praktisch genutzt werden kann (Bestimmung von Abweichungen von der normalen Chromosomenstruktur und -anzahl). Die maximale Hemmung wird nach etwa 10 Stunden erreicht, sie beruht auf der Hemmung der Polymerisierung von Proteinen, die zur Spindelbildung erforderlich sind.

Es ist auf diese Weise möglich, Pflanzenrassen mit erhöhter Chromosomenzahl (sog. Polyploidisierung*, Colchicin beeinflusst nicht die Chromosomenteilung!) und Riesenwuchs auf künstlichem Wege zu erzeugen. Die Substanz wird daher in der botanischen Forschung und Pflanzenzüchtung eingesetzt.

*Polyploidisierung

 

Giftpflanzenberater:

www.botanikus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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