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Evangelischen Schule Neukölln

 

Grenzerfahrung im Sozialpraktikum

 

 

Bericht von Annabell Szymansky

Vom 10. bis zum 20. Januar 2005 führten zum zweiten Mal die SchülerInnen unserer 11. Klassen ein Sozialpraktikum in zwei unterschiedlichen diakonischen Einrichtungen außerhalb Berlins durch.

In den beiden Begegnungsstätten Martinshof in Rothenburg (sächsische Oberlausitz) und in den Neinstedter Anstalten (Sachsen-Anhalt) lernten die 60 teilnehmenden SchülerInnen nicht nur das große Feld sozialer Berufe einer solchen Einrichtung kennen.

 

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Im Vordergrund dieses Vorhabens standen wahrhaftige Grenzerfahrungen  in der Begegnung, im Umgang und in der Akzeptanz  mit körperlich / geistig benachteiligter Menschen.

 

Welche Erwartungen hatten wir -

welche Erwartungen begleiteten uns ?

 Einige Zeit vor dem Sozialpraktikum machten die 11.Klassen einen Ausflug zum evangelischen Johannisstift (Berlin-Spandau). Hier erzählten uns die Pfleger einige Geschichten aus dem Arbeitsalltag und Verhaltensweisen der Behinderten, aber wahrscheinlich hat damals schon jeder von uns gemerkt, dass diese „erste Begegnung“ keines Falls ausreichen würde um alle unvorhersehbaren Ereignisse und Verhaltensweisen abzudecken. Im Nachhinein machte uns dieser Tag sogar mehr Angst als er etwas gebracht hatte – Horrorgeschichten der Betreuer wie:   …es kommt schon mal jemand auf die Idee einfach nach Hause zu gehen…   ihr müsst den Patienten dann aufhalten...    auch ältere Herren sind nur Männer…    Es kann schon mal vorkommen das die Mädchen von ihnen angemacht oder begrabscht werden…  

Ein ungutes Gefühl machte sich bei uns breit. Einige waren gefasst, andere geschockt und ein kleiner Teil konnte auch in dieser ernsten Situation Geläster und Witze nicht aus ihrem Verhalten vertreiben, vielleicht auch um auf andere Weise alles zu verarbeiten und „Herr der Lage“ zu werden.

Mein erster Gedanke war der, dass ich durch meine Unwissenheit einen großen Fehler begehe, z.B. einen behinderten Menschen körperlich oder seelisch zu verletzten. Weiterhin wollte natürlich kein Mädchen irgendwo „begrabscht oder angemacht“  werden und meine Hilflosigkeit machte mir schwer zu schaffen. Außerdem „ekelte“ ich mich etwas vor Behinderten die Plegie (Lähmung), Hypertonie (Spasmus, in Verbindung mit Lähmung), Aphasie (Sprachstörungen) oder Psychosen (geistige Störungen) haben...dies deckte eine breite Spannweite von behinderten Menschen ab – somit wuchs meine Angst je näher das Sozialpraktikum kam, denn ich wusste überhaupt nicht wie ich mich gegenüber solchen Menschen verhalten sollte. Allein schon die Vorstellung mit ihnen auf einem Gelände zu wohnen war für mich unvorstellbar. Ich verdrängte meine Ängste tief irgendwo in mir, sogar einen Tag vor der Fahrt lösten sie heftigste Bauchschmerzen aus, doch mit den Worten „es gibt Schlimmeres“ und der Tatsache das meine Mitschüler dabei sind und ich nicht ganz auf mich gestellt bin, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fuhr (zum Glück) trotzdem mit nach Rothenburg.“   

zu den Fotos des Sozialpraktikums

Gelebte Diakonie

Infos zum Martinshof

Der „Martinshof Rothenburg Diakoniewerk“ liegt wie sein Name schon sagt in einem kleinen, verschlafenen Ort namens Rothenburg. Rothenburg liegt in Sachsen, in der Nähe findet man die Stadt Görlitz, gleich daneben – Polen. Aus dem Stefanushaus/Bruderhaus des Martinshofes, in dem auch einige Schüler der 11a gewohnt haben, konnte man den deutschen Grenzstein zu Polen erblicken. 

Im Martinshof selbst leben und arbeiten ca. 1000 Menschen, davon befinden sich ca. 400 Mitarbeiter (Pfleger, Betreuer, Therapeuten, Mitarbeiter in und zur Ausbildung/Fortbildung etc.) 400 Mitarbeiter). Unter den Betreuten finden sich geistig, psychisch und mehrfach behinderte Menschen, alte und demenzkranke Menschen, Kinder und Jugendliche. 

Der Martinshof bietet neben der unterschiedlichen Betreuung für jede Pflegestufe und Behinderung auch eine Betreuung für Kinder/Jugendliche und nicht behinderten Menschen an – „Lebensräume teilen und gestalten“ heißt das Konzept des Martinshofes. Eine Bildungs- und Begegnungsstätte, Behindertenwerkstätten, Gottesdienste, Feste, eine Schwimmhalle, ein Restaurant und eine Kantine unterstreichen dieses Konzept des Zusammenlebens.

 

Erfahrungen im Umgang

mit den Bewohnern des Martinshofes 

Wichtig ist, bevor man beschriebene Erfahrungen bewertet, gute sowie schlechte, es gesagt sein sollte, dass im Prinzip alle diese Erfahrungen eine positive Veränderung in jedem Sozialpraktikanten hervorgerufen haben. Auch wenn der Moment vielleicht keinen Anschein dafür lässt, hinterher sahen wir mit einem Lächeln darüber hinweg.  

Wie schon von den SchülerInnen des letzten Jahrgangs voraus gesagt, war der erste Tag definitiv für jeden von uns ein Schock. Stille und bleiche Gesichter lauschten gebannt der Führung durch den Martinshof. Das ungute Gefühl unter uns war direkt zu spüren. „Hier soll ich jetzt morgen arbeiten?“ – Pure Skepsis vermischt mit Angst war in jeden solcher und ähnlicher Sätze zu bemerken. Die meisten Behinderten waren überaus freundlich und liebenswert, reichten uns die Hand oder sagten Hallo, manche sahen uns aber auch an wie Zootiere, nicht nur im Martinshof, sondern auch in ganz Rothenburg.

Der erste Arbeitstag verlief mehr oder weniger rosig. Viele freundeten sich schnell mit ihrer neuen Aufgabe an, trotz anfänglicher Schwierigkeiten wie das Verstehen bestimmter Handlungen. Natürlich ging man den ersten Tag behutsam an und viele hatten schon gleich zu Anfang ihre persönlichen „Lieblinge“ bei den Behinderten gefunden. Doch ein kleiner Teil von uns hatte es am Anfang richtig schwer. Im Fliednerhaus für alte und schwer verwirrte Leute mit Demenz musste einer unserer Jungs unfreiwillig erleben, wie er beim Stuhlgang einer alten Dame helfen sollte, die alle Arten von Exkrementen in ihrer Windel „zu bieten“ hatte... 

Am selben Tag spielte sich in der anderen Wohngruppe des Fliednerhauses ein ähnlich weniger wünschenswertes Szenario ab. Beim Mittagessen stürzte ein voreiliger Herr sein Kompott auf „ex“ hinunter, das schließlich nach ein paar Sekunden zusammen mit dem Mittagessen auf dem Tisch wieder zum Vorschein trat, woraufhin die Schülerin das Unglück wieder beseitigen dürfte....

Ich selber hatte es am ersten Tag auch nicht leicht, nachdem ich im Wilhelmshof (einem Wohnheim für geistig Behinderte Männer) von einem sehr geistig verwirrten und spastisch behinderten Mann „etwas unsanft“ auf körperliche  Weise dazu aufgefordert wurde ihm seinen „Schokomuffin“ zu geben, wechselte ich erst zur Altenpflege, die mich aber wegen Überfüllung an des Schwerstkörperbehindertenheim weiterreichten. Bei der Begegnung mit dem „Schokomuffinmann“ wurden meinen Gefühlen eine Weggabelung aus Lachen/Weinen in den Weg gestellt, denn zum Einen fand ich das Verhalten des Mannes sehr komisch, zum Anderen würden aber genau meine Ängste angesprochen, die auch erst mal nicht weggingen... 

Da wir noch keine Erfahrungen mit behinderten Menschen gemacht haben, wurden wir sprichwörtlich ins kalte Wasser geschubst, doch letzten Endes war das gar nicht mal so schlecht, wir mussten selbständig lernen mit den Situationen umzugehen und gehen auf unsere Weise mit den Erfahrungen um. Dies führt zu einem prächtigen Verständnis zu den Behinderten, da uns keine Vorgehensweise von erfahrenden Pflegern aufgedrückt wurde, sondern wir mussten uns selbst eine Vorgehensweise erarbeiten, die erst das Denken und Handeln der Behinderten verständlich macht.

Trotzdem - oder gerade deswegen hatten wir auch sehr gute Erfahrungen im Sozialpraktikum gemacht. Jedes noch so kleine Stückchen Aufmerksamkeit wurde mit einem Lächeln zurückgegeben. Die größte Freude bereiteten einem die Gesichter und/oder Worte der Dankbarkeit für die Betreuung und Zuneigung. In jedem dieser hilfsbedürftigen Menschen steckt wirklich etwas besonderes, auch wenn äußerlich alle behindert sind, jeder hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Bedürfnisse. Wir haben in vielen Behinderten auch Freunde gefunden, die z.B. jeden Morgen auf unsere Ankunft warteten und sich riesig über Kleinigkeiten gefreut haben, wie ein Spaziergang oder das Vorlesen einer Geschichte. Um so schlimmer war der Abschied.  

Nicht selten flossen Tränen auf beiden Seiten am Tag des Abschieds und das ungute Gefühl, dass man am Anfang des Praktikums hatte, verwandelte sich in Sorge, wegzufahren und seine Schützlinge wieder abgeben zu müssen.  

 

Zur Geschichte des Martinshofs 

Bericht von Simon Richter 

Der Martinshof ist eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Menschen, welche schon 1898 von der Rothenburger Brüder- und  Schwesternschaft gegründet wurde.  

Rothenburg, mit seinen knapp 6000 Einwohnern, liegt in der Oberlausitz. Es ist die östlichste Stadt Deutschlands, direkt an dem deutsch-polnischen Grenzfluss Neiße.

Türme von Kirche+Schloss,Schornstein der Zellstoff-Fabrik

Während des Krieges wurde er von 1939 bis 1945 weitgehend zerstört.

Ebenso vielen weit über hundert der damaligen Heimbewohner dem Fanatismus der Nazis zum Opfer.  

Nach dem Krieg begann jedoch ein weitaus intensiverer Neuanfang und Wiederaufbau des Hofs. Auch heute noch vergeht kein Tag, an dem nicht renoviert und gebaut wird. Das betrifft das Laurenziushaus ebenso wie die im letzten Jahr ganz neu entstandene und geschmackvolle und praktische Kantine.

Bodelschwingh-Haus 2001

 „Wir wohnten auf einem Gelände mit behinderten und nicht behinderten Menschen, auch der Ort Rothenburg war gesäumt von Krankenhäusern, diakonischen Werken, Wohnheimen und weiteren sozialen Einrichtungen. Somit war man der ständigen Konfrontation mit behinderten Menschen oder wie  Andreas Drese, ein Abteilungsleiter, vom Martinshof es formulierte, „Menschen mit Besonderheiten“ ausgesetzt, und zwar so stark, dass man nach ein paar Tagen schon gar nicht mehr wirklich wahr nahm, welcher Bewohner Rothenburgs behindert war oder nicht – Menschen ist Mensch. Wir lernten die biologischen und psychischen Gründe für verschiedene Behinderungen kennen, bekamen einen Einblick in das Handeln und Denken und lernten jeden Tag mehr und mehr über den Umgang mit behinderten Menschen.“

 

 Martinshofbewohner Wolfgang M. 

Das Thema auf das ich jedoch eigentlich hinaus will, ist ein etwas anderes und weitaus spezielleres. Es betrifft einen bestimmten Heimbewohner, nämlich Wolfgang M. 

In einem unserer Treffen, die wir in der ersten Zeit täglich mit unseren Lehrern hatten, da diese gerne informiert werden wollten, wie wir mit unseren Praktikumsplätzen zu Recht kommen, wurde uns Wolfgang vorgestellt.

W. ist ein körperlich behinderter Mann, der eine sehr tragische Lebensgeschichte zu erzählen lassen hatte. 

Diese Geschichte beginnt ca. 1950, als W. geboren wird.

Seine Mutter, die mit der Situation oder der Verantwortung, ein behindertes Kind aufzuziehen, nicht klarzukommen scheint, steckt Wolfgang in ein Behindertenheim. 

Zu dieser Zeit jedoch wird in den Heimen wenig unternommen um herauszufinden wieso jemand behindert ist oder wie man ihn eventuell rehabilitieren könnte. Er galt, wie viele vergleichbare Behinderte, als unbeschulbar und durfte seinerzeit niemals an Bildungsmaßnahmen teilhaben. 

So ist es also gekommen, dass W. fast zwanzig Jahre lang nur in einem Bett liegt und die Zeit vergeht...  

Diese besagte Anstalt wurde nach einem Prinzip geführt, nämlich „Satt und Sauber“, wie uns Herr Drese, ein guter Freund von Wolfgang und ein Abteilungsleiter des Martinshofs, erzählt. 

Nachdem nun zwanzig Jahre vergangen sind, kommt W. in ein anderes Heim, den Martinshof. Dort lernt er sehr schnell den oben genannten Herrn Drese kennen. 

Zusammen, schaffen sie es W. der bis dahin auf Grund seiner spastischen Behinderung unfähig war, sich alleine fortzubewegen, nach langem Üben und Überredungskünsten, einen elektrischen Rollstuhl zu besorgen. Dieser Rollstuhl ist jedoch genau an W. Behinderung angepasst.

 

Auf ihm ist ein kleiner Tisch befestigt, auf dem wiederum ein kleiner Joystick ist, den er mit seinem linken Arm bestens erreichen kann. Auch muss W. wegen seiner Behinderung in diesem Rollstuhl festgeschnallt sein, um den Körper im Falle eines spastischer Anfälle zu kontrollieren. 

Seine spastische Behinderung, welche bei Wolfgang eine rein körperliche Angelegenheit ist, betrifft fast jeden Muskel seines Körpers, bis auf seinen linken Arm. Diesen kann er als einzigste Körperpartie ziemlich genau steuern. Alles anderen Partien werden durch die Spastik überdurchschnittlich angesprochen, was zu einer Überreaktion führt, sprich der Muskel einfach total unkontrolliert ausschlägt. Ebenso ist bei diese Behinderung zu erwähnen, dass die Betroffenen sehr schreckhaft sind, was wiederum zu übertriebenen Muskelaktivitäten führt. Dieses Problem meistert W. mit Hilfe von zwei Spiegeln, die auf dem Tisch des Rollstuhls befestigt sind.

W. Merz selbst fühlt sich auf dem Martinshof in Rothenburg sehr wohl, bei seinen Freunden und vor allem jedoch aber einer mehr oder wenig isolierten Gesellschaft, in der er genau wie alle anderen Behinderten das bekommt, was in einer Großstadt wie Berlin kaum noch zu denken ist, nämlich Rücksichtnahme und Verständnis aber auch Gleichbehandlung, genauso wie ein nicht behinderter Mensch.

 Spastik

 Bei einer spastischen Behinderung spielt der Muskeltonus eine sehr bedeutende Rolle.

Je nach Art der oder Grad der Behinderung, kann der Skelettmuskel entweder so gut wie gar nicht betätigt werden, oder es kommt zu extremen Überreaktionen der Muskeln. 

Das Gehirn, welches bei Spastikern meistens durch Blutungen oder durch Fremdeinwirkung physikalischer Art, beschädigt ist, sendet normaler Weise gezielt Impulse aus, welche über die Synapsen der Nervenzellen schließlich den Muskel kontaktieren.

Bei Spastikern kann dies auf Grund der Beschädigung nur ungleichmäßig oder nicht gezielt geschehen. Aus diesen Gründen schlagen manche Muskelpartien extrem aus, obwohl sie gar nicht angesprochen wurden.

 Menschen mit spastischen Behinderungen können, müssen aber keineswegs auch eine geistige Beeinträchtigung haben.

zu den Fotos des Sozialpraktikums

                                       

 

Behinderungsformen nach Art und Zeitpunkt des Auftretens

Einteilung nach der Art der Behinderung

 

Körperbehinderungen

Behinderungen der

Sinnesorgane

Intelligenz-

schädigungen

Psychische Behinderungen

 

 

 

 

1. Behinderungen der Muskeln und des Skelettsystems 

Beispiele:

·         Muskelschwund

·         Missbildungen

·     Knochenmarkentzündungen

·         Fehlstellungen der

·         Wirbelsäule

1. Behinderung des   Sehvermögens

 

Beispiele:

 

·       Blindheit

·       Schielen

·         Farbblindheit

1. Lernbehinderung

1. Endogene Psychosen

 

Beispiele:

 

·     Schizophrenie

·      Manisch-depressive      Psychosen

2. Behinderung ausgehend von

       Gehirn und Nervensystem

 

Beispiele:

·         Kinderlähmung                    

·         Spastische Lähmung           

·      Querschnittslähmung

·         Hydrocephalus

·         Multiple Sklerose

2. Behinderungen des Hörens

 

 

Beispiele:

·         Schwerhörigkeit

 

·       Taubheit

2. Geistige Behinderung

2. Exogene   

    Psychosen

3.Psychosomatische   

   Krankheiten

3. Behinderungen ausgehend von 

    den Organen

 

Beispiele:

·       Herz- u. Gefäßkrankheiten

·       Asthma

·         Dermatologische

·       Krankheiten

 

3. Behinderungen des    

    Tastsinnes

 

Beispiele:

·       Hypersensibiltät

·       Hyposensibilität

 

4. Epilepsie

5. Suchtkrankh.

4.  Stoffwechselstörungen

Beispiele:

·         Diabetes

·         Gicht

·         Phenylketonurie

 

 

 

 

6. Altersbedingte

    psychische   

    Krankheiten u.

    Behinderungen

     Beispiel:

·         Alzheimer

 

Ursachen der geistigen Behinderung

 

Eine geistige Behinderung ist Folge einer Entwicklungsstörung (Hirnschädigung).

Je früher eine solche Entwicklungsstörung (Hirnschädigung) eintritt, desto schwerer ist die daraus folgende geistige Behinderung und desto mehr treten zusätzlich Sinnes- und Körperbehinderungen auf.

 

Eine Entwicklungsstörung kann verursacht werden durch:

 

a) Schädigungen              

    vor der Geburt

b) Schädigungen   

    während der Geburt

c) Schädigungen            

    nach der Geburt

·         Schädigungen der Keimzellen oder des Kindes während der Schwangerschaft durch Gifte, Strahlen, Rauschgifte,

      Medikamente (Contergan),   

      Alkohol- und Nikotinmissbrauch

 

·         Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesusfaktor)

      Stoffwechselkrankheiten

 

·         Down-Syndrom (Mongolismus)

      0,2-0,3% der   

      Gesamtbevölkerung

      Entwicklungsstörungen an   

      Gehirn      

      und Schädelknochen der    

      Leibesfrucht

 

·         Viruserkrankungen (Röteln, Mumps, Windpocken) in der Frühschwangerschaft

·         Bakterielle Erkrankungen (Toxoplasmose)

 

·         Blutvergiftung der Mutter durch

      Nierenkrankheiten

 

·         Übermäßiges Schwangerschaftserbrechen

 

·         Mehrlingsschwangerschaft

 

·         Stärkere Blutungen der Mutter während der Schwangerschaft

·         Starke Deformation des kindlichen Schädels, Verletzungen, Blutergüsse des Gehirns und Gehirnblutungen durch zu enges Becken der Mutter, Zangengeburt u.a.

 

·         Sauerstoffmangel - Kind kommt weiß oder blau zur Welt (weiße und blaue Asphyxie; Asphyxie = Pulslosigkeit)

 

·         Abnormale Lage und Nabelschnurumschlingungen können Ursachen von     Sauerstoffmangel sein, auch Störungen im Mutterkuchen

 

·         Geringe Reife, niedriges Geburtsgewicht

·         Hirnhautentzündungen, Gehirn­entzündungen auch als Folge von meist harmlos verlaufenden Kinderkrankheiten und Impfungen

 

·         Schwere Neugeborenengelbsucht als Folge von Blutgruppen-unverträglichkeit(Bluttransfusion - Medikamente)

 

·         Stoffwechselkrankheit- unter Umständen ist durch Diät eine geistige Behinderung vermeidbar

 

·          Essstörungen

 

·         Unfälle

 

·         Hirntumoren

 

   

         weiter zu den Fotos des Sozialpraktikums 

 

 
       




 
     

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