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Nachrichten aus der Natur

 

Zwei neue Arten für die Gattung Mensch

Sowohl der Schimpanse, als auch der Bonobo sind nach neuen Erkenntnissen der Biologen eindeutig der Gattung Mensch zuzuordnen.

Bislang ging man, bei aller Übereinstimmung, auf Grund  etlicher morphologisch-anatomischer Erkenntnisse davon aus, dass der moderne Mensch Homo sapiens der einzige lebende Vertreter der Familie der Hominiden und der Gattung Homo ist. Nach einem neuen Vergleich mit dem Erbgut verschiedener Menschenaffen gehören auch Bonobos und Schimpansen nunmehr zur Menschengattung.

Gemeinsamkeit von 99,4 Prozent

Morris Goodman, Forscher der medizinischen Fakultät der Wayne State University in Detroit, veröffentlichte Sequenzen von 97 Genen bei sechs Arten: Mensch, Bonobo, Schimpanse, Gorilla, Orang Utan und – zur Gegenprobe – Maus. Zudem sichteten sie entsprechende Daten von Altweltaffen, einer Gruppe, zu der unter anderem Paviane zählen.   

 

 

Wie Forscher jetzt in der aktuellen Ausgabe der «Proceedings of the National Academy of Sciences» berichten, besteht die engste Verwandtschaft allerdings zwischen den beiden Schimpansenarten. Anders als bei den meisten Tierarten sind die Weibchen der Bonobos den Männchen absolut gleich gestellt.

 

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                                                                                                      Fotos O. Heimrod

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Große Asthmagefahr durch Ambrosia artemisiifolia

Neben dem Nektar ist es Ambrosia, der die Götter der Griechen ihre Unsterblichkeit verdanken. Doch spricht man heute von Ambrosia, meint man zumeist ist gefährlich allergene Pflanze. Sie besiedelt Brachen und hat sich unsere Straßen- und Wegränder erobert. Ambrosia ist unbemerkt gekommen um an unseren Weg- und Straßenrändern zu wachsen, unsere Industriebrachen und Neubausiedlungen zu erobern. Die Ambrosia ist eine Pflanze, die aus Nordamerika nach Deutschland gekommen ist. Und die – dank der Klimaerwärmung - nun gar nicht wieder weg will. Sie ist unscheinbar, aber gefährlich - für Allergiker und sogar für solche, die es bisher noch nicht sind. Jede Pflanze produziert 60.000 Samenkörner, die 40 Jahre lang keimfähig sind. Ambrosia hat keine bunten Blüten, um Bienen anzulocken, sondern lässt sich vom Wind bestäuben.

Ab August fliegen sie, die besonders aggressiven Pollen der Ambrosia artemisiifolia, der Beifuß-Ambrosie. Sie sind, nach Einschätzung von Allergologen, die "potentesten allergenen Pollen weltweit".

Die Pflanze  ist mit Getreide- und Kartoffelladungen aus Nordamerika bei uns eingewandert. In den oberen Atemwegen setzt sie Proteine frei, die den menschlichen Körper anregen, Immunglobin-Antikörper zu produzieren. ab. Fast die Hälfte sind anschließend sensibilisiert – das heißt: von nun an allergisch gegen Ambrosia.

 

Mit den Wildvögeln kommt auch die Vogelgrippe zurück

Experten rechen mit Verschärfung der Lage im Herbst 2006  >>> mehr >>>

 

 

 

Ausbreitung der Vogelgrippe

 nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO

Verbreitung der Vogelgrippe (H5N1 Stand: 4.3.06)

Das Virus ist in Deutschland angekommen

 

Bussarde kommen aus dem Ural nach Deutschland


Das gefährliche Vogelgrippe-Virus ist in Deutschland angekommen. Die ersten Fälle sind von der Ostseeinsel Rügen gemeldet worden. Inzwischen ist sie bereits in 6 Bundesländern nachgewiesen worden. Täglich gibt es neue Meldungen. Im Bereich des ersten Auftretens auf Rügen hat sich auch eine Katze infiziert. 

Von Asien aus hat es sich bis nach Russland in den Ural verbreitet. Von dort machen sich im Herbst Zugvögel in wärmere Gegenden auf - auch nach Deutschland. Dabei handelt es sich vor allem um Wasser- und Greifvögel. Darunter sind die Bläßgans oder die Herdgans, die von sehr weit her wandern, der Rauhfußbussard und andere Bussarde, ganz bestimmt der Fischadler, der große Entfernungen zurücklegen kann. Aus dem Uralgebiet kommen auch nahezu alle Entenarten, die im Winter bei uns sind. Die Pfeifente, die Spießente, die Krickente. Dennoch kommen die meisten Zugvögel in Deutschland aus Skandinavien.

Einige Wochen Flug vom Ural bis nach Deutschland

 

Ganz genau können auch Experten nicht vorhersagen, welche Vogelarten auf welchen Wegen nach Deutschland erreichen. Nur einige Arten folgten festen Routen entlang der Küste. Bei anderen Arten muss man sich das das vorstellen wie eine breite Welle, die von Ost nach West und Südwest unterwegs ist. Wasservögel machen jede Menge Zwischenstationen - am Aralsee, am Schwarzen Meer, Kaspischen Meer und anderen geeigneten Lebensräumen auf unterwegs. Die Strecke vom Ural nach Mitteleuropa könnten die Tiere in ein paar Wochen zurücklegen. Ob die Vögel dann in Deutschland überwintern oder noch weiter ziehen würden, hängt laut den Fachleuten vom Wetter ab.

Risikofaktor Mensch

Die Übertragungsgefahr zwischen Zugvögeln und Zuchtgeflügeln gilt als "relativ unwahrscheinlich" - dennoch sind erste Fälle in Frankreich zu verzeichnen. Gefährlicher seien gesellige Enten und Gänse. Es ist eine gefürchtete Verhaltensweise, dass sich Wildvögel bei Freilandhaltungen in Geflügelzüchtereien gern einfach dazusetzen.  Dabei muss es muss nicht einmal eine infizierte Ente aus Sibirien sein. Ein Virus, das schon hier ist kann von einer Geflügelhaltung zur nächsten getragen werden.


Die Vogelgrippe ist eine Viruskrankheit

Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltung sind durch den Virus gefährdet. Seit Ende 2003 breitet sich die Vogelgrippe ursprünglich ausgehend von Asien zunehmend aus. Mittlerweile wurde das Virus H5N1 auch in zahlreichen europäischen Ländern (darunter Deutschland) sowie in Afrika (Nigeria) nachgewiesen. Mit einer weiteren Verbreitung der Seuche ist zu rechnen. Die Übertragung vom Tier auf den Menschen kam bisher fast ausschließlich bei engem Kontakt zu infizierten Tieren vor. Seit Ende 2003 sind gesicherte und gemeldete menschliche Vogelgrippefälle in Thailand, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, China, der Türkei und im Irak aufgetreten, auch andere Länder könnten schon betroffen sein (z.T. unzureichende Überwachung, Diagnostik etc.)

bulletReisen in betroffene Länder werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt als unbedenklich angesehen.
bulletDer Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel sollte jedoch vermieden werden.
bulletKein Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
bulletDas Mitbringen von Vogelprodukten (einschließlich Federn) aus betroffenen Ländern in die EU ist verboten.
bulletDer Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind.
bulletVerzicht auf Halten von Ziervögeln bei Aufenthalt in den betroffenen Regionen.
bulletEin gegen Vogelgrippe wirksamer Impfstoff für Menschen steht gegenwärtig nicht zur Verfügung.

Woher stammt der Erreger der Vogelgrippe?
Die Vogelgrippe ist eine seit über 100 Jahren bekannte Erkrankung bei Vögeln, die weltweit verbreitet ist. Sie wird vom Influenza-A-Virus verursacht, das in 16 Unterarten (sog. H-Subtypen) vorkommt. Alle sechzehn Subtypen können Vögel infizieren, wobei die auch als "Geflügelpest" bekannten schweren Ausbrüche durch die mit H5 und H7 bezeichneten Subtypen verursacht werden. Die Viren kommen in Zugvögeln, insbesondere Enten, häufig vor, die davon aber nicht oder nur geringfügig erkranken. Geflügel wie Hühner und Puten hingegen erweisen sich als sehr anfällig für die Erkrankung.

aus: Süddeutsche Zeitung - siehe Onlineartikel "Angst vor Mutanten"

Können auch andere Tierarten und der Mensch sich anstecken?
Auch bestimmte Säugetiere, z.B. Schweine, Pferde, Wild- und Hauskatzen und der Mensch können sich mit diesen Influenza-Viren infizieren und daran erkranken.
Die beim Menschen auftretende, saisonale Influenza wird durch die Viren Influenza A, Subtypen H1, H2 und H3 verursacht, außerdem durch den Influenzatyp B.

Wie kommt es zur Übertragung der Vogelgrippe?
Seit 1997 ist bekannt, dass bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren Vogelgrippeviren auch auf den Menschen übertragbar sind. Das Virus findet sich in Sekreten der Atemwege der Vögel. Es ist aber vor allem im Kot infizierten Geflügels konzentriert. Die Übertragung auf den Menschen findet vermutlich hauptsächlich durch Inhalation virushaltiger Staubteilchen bzw. durch Tierkontakt bei mangelnder Händehygiene statt. In wenigen Fällen wird die Übertragung durch den Genuss roher Geflügelgerichte erklärt. Vereinzelt wird eine Übertragung vom Kranken auf andere Personen durch engen Kontakt vermutet. In Einzelfällen (z.B. in Indonesien) konnte der Ansteckungsweg nicht geklärt werden.

Wo tritt die Geflügelpest hauptsächlich auf?
Seit Ende 2003 breitet sich eine Vogelgrippe-Epidemie des Subtyps H5N1 zunächst in Asien aus, die zu einem Massensterben in Geflügelfarmen führte und in dieser Region derzeit vorwiegend China, Indonesien, Thailand und Vietnam betrifft. In den letzten Monaten sind bedeutendere Ausbrüche bei Geflügel auch in zahlreichen anderen Ländern auf verschiedenen Kontinenten aufgetreten. Gerade im europäischen Bereich wurde die Vogelgrippe mehrfach bei verendeten Wildvögeln (keine Zugvögel) nachgewiesen. Mit einer weiteren Verbreitung vorrangig in Nachbarländer ist zu rechnen. Die Überwachungs- und Eindämmungsmaßnahmen sind intensiviert worden.

Gibt es noch andere Regionen mit Geflügelpest?
Bei den in den vergangenen Jahren aus den USA, Kanada, Pakistan, Japan, Taiwan, Südafrika, Niederlanden, Belgien und anderen Regionen gemeldeten Ausbrüchen handelte es sich um andere Subtypen. Wildvögel spielen offensichtlich bei der Verbreitung eine wichtige Rolle, entsprechende Überwachungs- und Vorsichtsmaßnahmen (Stallpflicht) wurden ergriffen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der gegenwärtigen H5N1 Geflügelepidemie (insbesondere Massenschlachtungen von Geflügel und Impfungen) zeigten bisher in mehreren Ländern nur einen begrenzten Erfolg. Besonders wichtig sind alle Anstrengungen zur frühzeitigen Eindämmung, um zu verhindern, dass das Virus im Geflügel heimisch wird.

Seit wann sind Erkrankungen beim Menschen bekannt?
In Hongkong wurden 1997 erstmalig 18 Infektionen des Subtyps H5N1 bei Tierhaltern nachgewiesen, von denen 6 verstarben. Bei einer anderen Unterart von Vogelgrippe (H7N7) kam es 2003 in den Niederlanden zu einem Ausbruch mit 83 Erkrankungen beim Menschen und einem tödlichen Verlauf. Auch hier fand die Übertragung durch direkten Tierkontakt statt. Bei beiden Ausbrüchen war es in Ausnahmefällen auch zu einer Übertragung von Kranken auf andere Personen gekommen, bei der sich der weitere Krankheitsverlauf jedoch mild gestaltete. Ebenso 2003 kam es in China zu zwei Erkrankungen mit dem Subtyp H5N1 und einem Todesfall ohne Auftreten einer Geflügelpest.

Wie verläuft die Vogelgrippe (Subtyp H5N1) beim Menschen?
Die Erkrankung beginnt etwa zwei bis fünf Tage nach der Ansteckung und verläuft ähnlich einer schweren Grippe mit hohem Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Gliederbeschwerden und Lungenentzündung. Etwa die Hälfte der Kranken leiden unter Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen können hinzukommen. Als Komplikation tritt häufig ein Lungenversagen auf. Die Hälfte der Erkrankten in Asien starben bisher, in der Türkei liegt die Sterblichkeitsrate deutlich niedriger. Hierfür werden verschiedene Gründe diskutiert (frühere Erkennung ?, intensivere Behandlung ?).

Wie wird die Diagnose "Vogelgrippe" gestellt?
Der Arzt erhebt den Verdacht auf eine mögliche "Vogelgrippe" auf Grund der Beschwerden (Fieber? Husten? Atemnot?) des Kranken, Angaben über Reise oder Aufenthalt in einer Region mit Vogelgrippe, eventuellem Kontakt zu Vögeln oder Geflügel (siehe Falldefinition des Robert-Koch-Instituts) und des Ergebnisses der körperlichen Untersuchung. Erhärtet wird die Verdachtsdiagnose durch Influenzaschnelltests, mit denen Virusbestandteile im Speichel des Kranken nachgewiesen werden können. Bewiesen wird die Grippeinfektion durch spezielle Untersuchungen (so genannte Polymerasekettenreaktion PCR mit vorgeschalteter Reaktion), die in dafür ausgerüsteten Labors durchgeführt werden

Gibt es eine Möglichkeit zur medikamentösen Behandlung der Vogelgrippe?
Von den gegen Influenzaviren wirkenden Medikamenten sind nach bisherigen Untersuchungen nur die so genannten 'Neuraminidaseinhibitoren' Oseltamivir und Zanamivir gegen das aktuelle Vogelgrippevirus H5N1 wirksam. Diese Erkenntnisse beruhen auf In-Vitro-Studien und Tierversuchen und der Anwendung bei einem bisher kleinen Personenkreis. Umfangreichere klinische Erfahrungen bei H5N1 Vogelgrippe-Kranken liegen noch nicht vor. Experten gehen von einer Wirksamkeit der Neuraminidasehemmer bei neuen pandemischen Influenzaviren aus, die aus dem Vogelgrippevirus hervorgehen könnten.

In welchen Regionen kommen gegenwärtig Vogelgrippe-Erkrankungen beim Menschen vor?
Seit Ende 2003 führte die H5N1 Geflügelepidemie in Asien in Vietnam, Thailand, Kambodscha, Indonesien, China und zuletzt der Türkei sowie im Irak zu Erkrankungen beim Menschen. Ein baldiges Auftreten weiterer Krankheitsfälle in besonders von der Tierseuche heimgesuchten Ländern und in deren Nachbarländern ist wahrscheinlich. Eine Karte mit der Verbreitung und Angaben über die Zahl der Erkrankten finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Fast alle Infizierten hatten Kontakt zu erkrankten Tieren. In Einzelfällen wurde eine Mensch-zu-Mensch Übertragung vermutet, bisher aber nicht sicher bewiesen.

Stellt die Vogelgrippe eine Gefahr für die Menschheit dar?
Influenzaviren verändern sich stetig (so genannter 'Antigendrift') und bedingen dadurch eine ständig notwendige (jährliche) Anpassung der Impfstoffe gegen die saisonale Influenza. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass eine gleichzeitige Infektion mit Vogel- und menschlichen Influenza A Viren im Menschen oder im Schwein zu einer Mischung (so genanntes 'Reassortment') und drastischen Veränderung des Erbmaterials der Viren (so genannter 'Antigenshift') führt. Dieser Vorgang könnte zur Folge haben, dass die Körperabwehr des Menschen nicht auf den neuen Erreger vorbereitet ist und es wesentlich häufiger zu schweren Erkrankungen mit hoher Sterblichkeit kommt, wie es im vergangenen Jahrhundert wiederholt der Fall war. Ist das Virus auch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar, besteht die Gefahr einer weltweiten Ausbreitung und damit einer so genannten Pandemie.

Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit für solch eine Bedrohung?
Im vergangenen Jahrhundert kam es 1918, 1957 und 1968 zu Influenza–Pandemien, die zu vielen Millionen Todesopfern führte. Experten befürchten, dass Ähnliches auch in naher Zukunft wieder geschehen könnte. Um Vorsorge gegen solch einen Fall, soweit möglich, zu treffen, hat der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts für seine Mitarbeiter und für im Ausland lebende Deutsche den Influenza-Pandemieplan Ausland (pdf, 470 kb) entwickelt.

Besteht für Reisende in Länder mit Vogelgrippe ein Risiko?
Eine Gefährdung von Reisenden in die betroffenen Länder besteht unter Berücksichtigung der unten genannten Empfehlungen gegenwärtig nicht.

Wie kann ich gegen Vogelgrippe bei Reisen in betroffene Länder oder längerem Aufenthalt vorbeugen?
Die wichtigste Vorbeugemaßnahme besteht im Meiden von lebendem oder totem Geflügel, d.h. Verzicht auf Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten. Das Virus wird durch Erhitzen bei 70°C abgetötet. Diese Temperatur muss beim Kochen oder Braten im Innern des Fleisches oder des Eies erreicht werden. Nach heutigem Wissensstand ist der Verzehr von so zubereiteten Geflügelgerichten und Eiern unbedenklich. Die Möglichkeit einer Übertragung durch rohe Geflügel- oder Eierspeisen wird vermutet. Sofern nicht gänzlich auf Geflügelgerichte verzichtet wird, sind bei der Zubereitung bestimmte Hygienemaßnahmen zu beachten. Generell wird bei Aufenthalt in Ländern mit Vogelgrippe als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Händehygiene mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Detaillierte Angaben und Links zur Vorbeugung von Vogelgrippe und zum Verhalten im Falle eines Ausbruchs mit pandemischen Viren finden Sie im Pandemieplan Ausland des Auswärtigen Amts (pdf, 470 kb).
Eine Mitnahme der Medikamente Oseltamivir (Tamiflu ®) oder Zanamivir (Relenza ®) wird für den normalen Reisenden gegenwärtig nicht empfohlen. Bei längerem, beruflichem Aufenthalt ist die Lektüre des Pandemieplans Ausland des Auswärtigen Amts (pdf, 470 kb) zu empfehlen.

Kann man sich durch Impfung vor der Vogelgrippe schützen?
Die erhältlichen Influenzaimpfstoffe zur Vorbeugung der menschlichen Grippe schützen nicht vor aviärer Influenza bzw. vor einem neuen Pandemie Virus.
Die Influenzaimpfung ist jedoch zu empfehlen, insbesondere bei Aufenthalt in Regionen mit Vorkommen von Vogelgrippe,

bulletum eine herkömmliche Influenza als Ursache von Fieber und Anlass zu unnötiger Sorge weitgehend zu verhindern
bulletum eine Grippeerkrankung zu vermeiden, die bei Aufenthalt z.B. in Asien oder bei Rückkehr nach Europa fälschlich für eine Vogelgrippe gehalten und zu seuchenhygienischen Maßnahmen (u.a. Absonderung) führen könnte.
bulletum eine gleichzeitige Infektion mit menschlichen und tierischen Influenza-Viren und dadurch die mögliche Entwicklung eines neuen, potentiell pandemischen Virus zu verhindern.

An einem neuen, auch gegen Vogelgrippe wirksamen Impfstoff für den Menschen wird intensiv gearbeitet.

Was muss ich bei fieberhafter, "grippeähnlicher" Erkrankung nach Rückkehr aus einem Land mit Vogelgrippe tun?
Bisher kam es fast ausschließlich durch engen Kontakt zu Geflügel zu Vogelgrippe – Erkrankungen. Wenn oben empfohlene Vorsichtmaßnahmen beachtet wurden, ist eine aviäre Influenza praktisch ausgeschlossen. Andere Ursachen einer Erkrankung mit grippeähnlichem Beginn sind daher wahrscheinlich, z.B. eine saisonale Grippe, Denguefieber, Malaria etc. Bevor man sich zu große Sorgen über eine Vogelgrippe macht, sollte man telefonisch einen tropen- oder reisemedizinisch erfahrenen Arzt konsultieren mit Angaben über die Reiseroute, eventuellem Kontakt zu Vögeln oder Geflügel, Zeit seit der Rückkehr und den Beschwerden (Fieber? Husten? Atemnot?), wie sie in der Falldefinition festgelegt sind. Der Arzt wird dann das weitere Vorgehen bestimmen.

Weitere Informationen sind auf folgenden Web-Seiten erhältlich:

Robert-Koch-Institut: www.rki.de
Weltgesundheitsorganisation: www.who.int
Center for Disease Control: www.cdc.gov

Informationen Auswärtige Amt  u.a.
 

Stand: 4. März 2006

 

 

 

 
       




 
     

          

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