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Bringen Zugvögel das Virus nach Deutschland?

 

Bussarde kommen aus dem Ural nach Deutschland


Das gefährliche Vogelgrippe-Virus steht vor Europas Toren. Von Asien aus hat es sich bis nach Russland in den Ural verbreitet. Von dort machen sich im Herbst Zugvögel in wärmere Gegenden auf - auch nach Deutschland. Dabei handelt es sich vor allem um Wasser- und Greifvögel. Darunter sind die Bläßgans oder die Herdgans, die von sehr weit her wandern, der Rauhfußbussard und andere Bussarde, ganz bestimmt der Fischadler, der große Entfernungen zurücklegen kann. Aus dem Uralgebiet kommen auch nahezu alle Entenarten, die im Winter bei uns sind. Die Pfeifente, die Spießente, die Krickente. Dennoch kommen die meisten Zugvögel in Deutschland aus Skandinavien.

Einige Wochen Flug vom Ural bis nach Deutschland

 

Ganz genau können auch Experten nicht vorhersagen, welche Vogelarten auf welchen Wegen nach Deutschland erreichen. Nur einige Arten folgten festen Routen entlang der Küste. Bei anderen Arten muss man sich das das vorstellen wie eine breite Welle, die von Ost nach West und Südwest unterwegs ist. Wasservögel machen jede Menge Zwischenstationen - am Aralsee, am Schwarzen Meer, Kaspischen Meer und anderen geeigneten Lebensräumen auf unterwegs. Die Strecke vom Ural nach Mitteleuropa könnten die Tiere in ein paar Wochen zurücklegen. Ob die Vögel dann in Deutschland überwintern oder noch weiter ziehen würden, hängt laut den Fachleuten vom Wetter ab.

Risikofaktor Mensch

Dass Zugvögel das Vogelgrippe-Virus nach Deutschland einschleppen, ist eher unwahrscheinlich. Man weiß, dass Vögel aus diesem Risikogebiet zu uns fliegen, aber wir wissen nicht, wie hoch das Risiko für diese Vögel ist, sich dort jetzt anzustecken. Man weiß auch nicht, ob infizierte Vögel überhaupt noch fliegen können. Wissenschaftler gehen dennoch davon aus, dass die Krankheit nach Deutschland kommt. Dass Vögel sie bringen, halten sie für wesentlich weniger wahrscheinlich, als dass sie vorher schon ein Mensch gebracht hat, der Vögel oder Vogelteile schmuggelt.

Ist die Krankheit erst einmal in Deutschland, könnten Zugvögel dennoch eine Rolle spielen. Die Übertragungsgefahr zwischen Zugvögeln und Zuchtgeflügeln gilt als "relativ unwahrscheinlich" Gefährlicher seien gesellige Enten und Gänse. Es ist eine gefürchtete Verhaltensweise, dass sich Wildvögel bei Freilandhaltungen in Geflügelzüchtereien gern einfach dazusetzen.  Dabei muss es muss nicht einmal eine infizierte Ente aus Sibirien sein. Ein Virus, das schon hier ist kann von einer Geflügelhaltung zur nächsten getragen werden.

Eilmaßnahme wegen Vogelgrippe

Hühner ab Herbst in den Stall

Maßnahmen noch vor Rückkehr der Zugvögel

Spätestens zum 15. September sollten in Absprache mit den Bundesländern entsprechende Notfall-Vorschriften für Geflügelhalter erlassen werden, die einen Kontakt von heimischen Tieren mit möglicherweise infizierten Zugvögeln aus Asien verhindern sollen, sagte die Ministerin. "Wir diskutieren jetzt dieses Datum mit den Bundesländern." Die Verordnung werde bereits ausgearbeitet und solle unabhängig davon in Kraft treten, ob das Vogelgrippe-Virus sich bereits bis an den Ural ausgebreitet habe oder nicht. Es soll Künast zufolge dort Ausnahmen geben, wo Federvieh nicht im Stall eingesperrt werden kann. Dort müsse der Kontakt mit Zugvögeln etwa durch Netze und Sperrung des Zugangs zu Oberflächenwasser verhindert werden. Jäger sollen zudem in die flächendeckende Überwachung von Wildvögeln einbezogen werden. Mit einem Informationsblatt für Reisende will das Ministerium das Einschleppen des Virus verhindern.

Künast mahnt zur Besonnenheit

Zitat: "Kein Mensch braucht sich nun vor dem Rotkehlchen im eigenen Garten fürchten."

Künast warnte in diesem Zusammenhang aber vor "Alarmismus". Der Ernstfall könne erst dann eintreten, wenn die Zugvögel in Deutschland einträfen. "Wir befinden uns immer noch im Bereich der Vorsorge und Prävention", sagte sie. Man wisse, dass das Vogelgrippevirus gefährlich ist, und man werde dessen mögliche Ausbreitung in Deutschland ruhig und systematisch verhindern. Dies gelte auch für die Frage der Impfstoffvorräte. Künast betonte, dass die Bevorratung aus ihrer Sicht nur begrenzt sinnvoll sei, weil die genaue Beschaffenheit eines auf den Menschen überspringenden Vogelgrippevirus noch gar nicht bekannt sei.

Niederlande sperrt Geflügel

In den Niederlanden müssen alle Geflügelhalter umgehend ihre Tiere einsperren. Alternativ könnten die Halter auch Gehege bauen, die einen Kontakt mit Wildvögeln unmöglich machten. Ein kleiner Teil der rund 105 Millionen Geflügeltiere in den Niederlanden wird aus Tierschutzgründen in Freigehegen gehalten. Die Niederlande gehören zu den größten Fleischexporteuren der Welt. Österreich sieht sich dagegen weniger von der Seuche bedroht. Präventivmaßnahmen wie ein Verbot der Freilandhaltung für Geflügel sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Wien nicht vorgesehen.

 

Die Vogelgrippe breitet sich immer mehr nach Westen
 

Nach Angaben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" will Bundesfinanzminister Hans Eichel bis zum Jahr 2010 insgesamt 20 Millionen Euro zusätzlich für die Impfstoffforschung bereitstellen. Nach eindringlichen Warnungen des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts habe er den Betrag kurzfristig befürwortet. Für dieses Jahr sei eine Summe von zwei Millionen Euro vorgesehen.

Tierärzte warnen: Kein Notfallplan

Für den möglichen Ausbruch der Vogelgrippe gibt es nach Darstellung des Bundesverbandes Praktischer Tierärzte bisher keinen Notfall-Plan zum Einsatz von Tiermedizinern. Die Bundesländer hätten das Zustandekommen einer bundesweiten Regelung verzögert, teilte der Verband mit. Nach derzeitigem Stand müssten die Landesregierungen und Veterinärämter mit jedem einzelnen Tierarzt über seine Mitarbeit verhandeln. Dabei könne im Ernstfall jede Stunde zählen, um eine Verschleppung von Viren zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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